Die Anfänge von Chacra de Dios

 

 

Es beginnt im März 1995, als Ehepaar Kinast als deutsche Missionare eine kleine evangelische Gemeinde in Juliaca übernehmen, die keinen Pastor hatte.
Bald sehen sie jedoch den großen Bedarf an Schulung für einheimische Leiter und Mitarbeiter. Sie glauben, dass Gott sie dazu berufen hat, ein Schulungszentrum zur Ausbildung und Zurüstung einheimischer Christen aufzubauen. Aus diesem Grund geben sie die Leitung der Gemeinde in peruanische Hände ab und kaufen am 25.09.97 ein geeignetes Gelände in Yocará, 15 km von der Stadt Juliaca entfernt, und beginnen mit der Errichtung der Infrastruktur für ein Schulungszentrum.  
 

Beginn der Bauarbeiten im September 1997:

 

Im März 2000 wird ein kleineres Grundstück auf einem nahe gelegenen Berg gekauft, um dort ein speziell dem Gebet gewidmetes Haus zu errichten.

 

Familie Kinast unternimmt im Jahr 2000 mehrere Reisen in die höheren Regionen von Peru, wo sie erkennen, dass der Bedarf an Schulung nochmals viel größer ist, als zunächst angenommen. Aus diesem Grund beginnen im Juni 2000 unter sehr einfachen Bedingungen die ersten Seminare für Hochlandpastoren.

Zu Besuch bei einer Hochlandgemeinde auf 5000 Metern ü. N.N.:

 

Die Missionarin Birgit Ufermann, ebenfalls aus Deutschland, kommt Mitte 2000 nach Juliaca, um beim Aufbau des Zentrums mitzuarbeiten. Sie bleibt zunächst für knapp ein Jahr in der Stadt Juliaca, um sich in die Kultur und die Sprache einzuarbeiten. Ende 2001 zieht sie in ihr neu gebautes Haus im Zentrum von "Chacra de Dios".

 

Die deutschen Missionare sowie ein peruanischer Pastor aus Juliaca gründen im Februar 2001 den gemeinnützigen Verein "Chacra de Dios". Der Verein wird kurz darauf im offiziellen Vereinsregister der Stadt Juliaca eingeschrieben.

 

Das Gebetshaus auf dem nahe gelegenen Hügel wird fertig gestellt. Die offizielle Einweihung durch den Vorsitzenden der evangelischen Allianz Juliaca findet im Juli 2001 statt.

Das Gebetshaus:

 

Die Arbeit kommt in Gang, es finden neue Seminare, Freizeiten und Jugendlage statt. Immer mehr evangelische Gemeinden besuchen das Zentrum von Chacra de Dios, um dort eigene Seminare, Veranstaltungen oder Jugendfreizeiten abzuhalten.

Kerstin Kinast lehrt bei einem Jugendlager:

Im Frühjahr 2002 findet die erste Jüngerschaftsschule mit 10 Studenten statt. Die Missionseinsätze führen die Schüler an den Titicacasee, in entfernte Hochlandgemeinden und bis nach Moquegua, eine Stadt im Süden Perus in der Nähe des Pazifiks.

 

Die Vision, ein Schulungszentrum für die Christen in Juliaca zu schaffen, ist Wirklichkeit geworden.

Wir werden weiterarbeiten, damit das Zentrum von "Chacra de Dios" im Hochland von Peru die einheimischen Christen mehr und mehr für den Dienst an ihrem eigenen Volk freisetzt.

Das Schulungszentrum Anfang 2003:

Im Oktober 2003 beginnen die so genannten "Encounter-Wochenenden" der G12-Vision:

Umbau der ehemaligen Garage zum großen Versammlungsraum:

 

Das Ergebnis: Platz für bis zu 120 Leute.

Die Encuentros finden von nun an mit wechselnden Teilnehmerzahlen im Zentrum von Chacra de Dios statt. Hier ein paar Fotos:

Am 1. April 2004 zerstört ein Sturm einen Teil des Zentrums:

Dank großzügiger Spendenunterstützung aus Deutschland kann es innerhalb weniger Monate größer und schöner wieder aufgebaut werden:

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